iTunes Filme im DVD Player? – Sinn und Unsinn von DRM

Wer im iTunes-Store Filme einkauft oder ausleiht, der bekommt für sein Geld nicht viel: Ein Download des Hauptfilms – nicht selten nur in einer Sprache – ohne Extras und garantiert nicht in HD. Noch dazu ist der Download mit in einem DRM-Container (Digitals Rechte-Management) verpackt, der die “unberechtigte” (oder besser: durch den Anbieter nicht gewollte) Benutzung verhindern soll. Im Fall von Apple zählt zu den Restriktionen, dass sich keine normale Video-DVD (oder BlueRay) mit dem Film erstellen lässt, dass der Film nur auf authorisierten Computern mit installiertem iTunes läuft und – im Falle von Leihfilmen – nach einer definierten Zeitperiode “verfällt”. Das bringt zahlreiche Nachteile mit sich …

Apple sucks again

Vor ein paar Tagen habe ich meinen Unmut über Produkte von Apple und die aktuelle Strategie ausgelassen. Als ich bei einem Kunden die neue Magic Mouse von Apple sehen und testen konnte, war ich schon beinahe bereit wieder etwas Geld für Cupertino auszugeben. Allerdings haben mich dann im Apple Store doch wieder ein paar Dinge ziemlich genervt.

“Film der Woche”-Angebot im iTunes Store empfehlenswert

Mittlerweile scheint es regelmäßig den “Film der Woche” im iTunes Store zu geben (habe da lange nicht mehr reingeschaut). Dabei handelt es sich um einen ausgewählten Film, den man sich für 99 Cent leihen kann. Manchmal sind es gute Filme, manchmal weniger gute Filme – abhängig vom eigenen Geschmack. So gab es letzte Woche “Chocolat” und diese Woche den “Staatsfeind Nr. 1″.

Die Konditionen sind relativ fair: Nach dem Ausleihen kann hat man 30 Tage Zeit, den Film anzusehen. Nach dem ersten Start hat man 48 Stunden Zeit, ihn so oft wie gewünscht zu wiederholen. Danach verfällt er und kann nicht mehr angesehen werden. Überspielen auf iPhone, iPod und Co. ist möglich.

Während ich den im iTunes Store üblichen Preis für Leihfilme (2,99 EUR bzw. 3,99 EUR für Top-Filme) zu teuer finde, weil einerseits viele Features einer gewöhnlichen Leih-DVD fehlen (z.B. Originaltonspur etc.) und andererseits der je nach Bandbreite zeitraubende Download und der lokale Speicherplatz investiert werden müssen, finde ich 99 Cent für diesen Vertriebsweg und einen Leihfilm als geradezu ideal und sehr attraktiv – auch wenn vorgenannte Features fehlen und HD nur mit dem ansonsten sinnlosen und zu teueren Apple TV funktioniert.

Es lohnt sich also, einmal pro Woche in den iTunes Store zu schauen – vielleicht gibt es einen sehenswerten Film zum Schnäppchen-Preis und damit einen werbefreien Spielfilmabend für weniger als einen Euro. Gar nicht mal so schlecht, wie ich finde.

iTunes 9: Digitaler Müll statt willkommenes Update

Eigentlich habe ich mich auf die neue Version von iTunes gefreut. Nicht zuletzt wegen der neuen Sharing-Optionen und der nett anzusehenden Möglichkeit, meinen iPhone Desktop grafisch zu arrangieren.

Was dann nach dem Update zu sehen war, hat bei mir sofort zu schlechter Laune und grob artikuliertem Frust geführt. Ich glaube zwar zu wissen, was Apple sich bei einigen der “Neuerungen” im iTunes Store gedacht hat (später mehr dazu) – jedoch scheint es Personalwechsel bei Apple gegeben zu haben, die keinen positiven Einfluss auf die Gesamt-Qualität gehabt haben.

iTunes Videos teuere Bauernfängerei?

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Als ich die Ankündigungen erstmalig gelesen hatte, fand ich die Idee von Video-Downloads via iTunes reizvoll. Aktuelle Filme bequem und ohne Kassenwarteschlangen aussuchen, bezahlen und ansehen. Bei TV-Serien und Videopodcasts hat das bisher ja auch ganz gut funktioniert und die Übertragung auf mein iPhone war meist auch problemfrei möglich.

Nun, wo das Angebot Realität ist und ich mich eingehender damit befasst habe, finde ich die Idee, dort einzukaufen, ziemlich bescheuert. Dabei liegt das weniger an der Auswahl, als vielmehr an der unattraktiven Preisgestaltung und den extremen Einschränkungen, die dieser Vertriebskanal mit sich bringt.