Anti-Cookie-Maßnahmen ausgehebelt – Gewerbliches Stalking ohne Abwehrmöglichkeit

Betreiber von Internet-Angeboten haben ein legitimes Interesse daran, Analysen über das Nutzungsverhalten durchzuführen. Dienen die Erkenntnisse doch nicht nur der Unterstützung des Verkaufs von Werbeplätzen, sondern auch der Optimierung des Internet-Angebotes. E-Commerce-Anbieter haben darüber hinaus naturgemäß Interesse am Kaufverhalten ihrer Kunden – einerseits, weil sie hoffen über zielgerichtete Marketing-Aktivitäten ihre Umsätze zu erhöhen, andererseits weil die Ausschüttung von Provisionen an Partner und Affiliates möglichst gerecht erfolgen soll. Dabei sollten die Anbieter jedoch Kunden respektieren, die diese Form der Kontrolle und Analyse ablehnen.

Dafür hab' ich was übrig:

Alice DSL – Nicht nur Servicewüste, sondern Wüstenplanet

Das der Tumor, der sich Deutsche Telekom nennt, sich durch nahezu die gesamte Telekommunikationsbranche in Deutschland gefressen hat und weiter bösartig sein Unwesen treibt, ist keine besondere Neuigkeit. Als Kunde eines abhängigen Resellers ist man da Leid und Kummer gewohnt. Schlimm wird es jedoch, wenn sich Unfähigkeit potenziert – denn am Ende des Tages fühlt man sich als Kunde nicht nur verarscht, sondern bezahlt auch noch mit Nerven und Geld. Mir ist das nun mit Alice DSL passiert, die seit neuerer Zeit ein Wurmfortsatz der Telefónica Germany GmbH & Co. OHG sind (o2, Fonic etc.).

Dafür hab' ich was übrig:

Android Smartphones – Mehr als 99% nicht empfehlenswert

Die Idee hinter Android, dem “offenen” Smartphone-Betriebssystem, war revolutionär und genial zugleich. Ein Kampfansage an die abgeschotteten, totalitären Konzepte von Apple und die leider beispiellose Stümperei von Microsoft. Die Realität indes ist eine Enttäuschung auf der ganzen Linie – allerdings weniger wegen Android selbst als wegen der Hersteller, die nach altem Muster vorgehen.

Dafür hab' ich was übrig:

iTunes Filme vom Kopierschutz befreien

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Vor einiger Zeit habe ich bereits etwas zum Thema iTunes und Digital Rights Management geschrieben. Aufgezeigt habe ich, wie man mit recht einfachen Mitteln den Kopierschutz von iTunes Filmen (oder auch den meisten anderen Stores mit geschützten Inhalten) umgehen kann. Wirklich legal war und ist das jedoch nicht, weshalb ich davon abrate, sich dieser Methoden zu bedienen.

Dafür hab' ich was übrig:

“Film der Woche”-Angebot im iTunes Store empfehlenswert

Mittlerweile scheint es regelmäßig den “Film der Woche” im iTunes Store zu geben (habe da lange nicht mehr reingeschaut). Dabei handelt es sich um einen ausgewählten Film, den man sich für 99 Cent leihen kann. Manchmal sind es gute Filme, manchmal weniger gute Filme – abhängig vom eigenen Geschmack. So gab es letzte Woche “Chocolat” und diese Woche den “Staatsfeind Nr. 1″.

Die Konditionen sind relativ fair: Nach dem Ausleihen kann hat man 30 Tage Zeit, den Film anzusehen. Nach dem ersten Start hat man 48 Stunden Zeit, ihn so oft wie gewünscht zu wiederholen. Danach verfällt er und kann nicht mehr angesehen werden. Überspielen auf iPhone, iPod und Co. ist möglich.

Während ich den im iTunes Store üblichen Preis für Leihfilme (2,99 EUR bzw. 3,99 EUR für Top-Filme) zu teuer finde, weil einerseits viele Features einer gewöhnlichen Leih-DVD fehlen (z.B. Originaltonspur etc.) und andererseits der je nach Bandbreite zeitraubende Download und der lokale Speicherplatz investiert werden müssen, finde ich 99 Cent für diesen Vertriebsweg und einen Leihfilm als geradezu ideal und sehr attraktiv – auch wenn vorgenannte Features fehlen und HD nur mit dem ansonsten sinnlosen und zu teueren Apple TV funktioniert.

Es lohnt sich also, einmal pro Woche in den iTunes Store zu schauen – vielleicht gibt es einen sehenswerten Film zum Schnäppchen-Preis und damit einen werbefreien Spielfilmabend für weniger als einen Euro. Gar nicht mal so schlecht, wie ich finde.

Dafür hab' ich was übrig: