Zigarettenkippen auf der Straße

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Die armen Raucher mussten gerade in Bayern in der letzten Zeit viel Ungemach erleiden. Erst Rauchverbot, dann dessen Aufweichung und nun ein noch strengeres Rauchverbot – und das auch noch auf dem Wege eines Volksbegehrens. Keiner mag sie mehr, die Stinkstengellutscher, Suchtraucher und Luftverpester. Draußen vor der Tür müssen sie rauchen, die armen geschundenen Steuerkassen-Sanierer und sozial verträglichen Frühableben-Protagonisten. Was habe ich Mitleid.

Rauchen in Treppenhaus und Aufzug – Böse Absicht? Nikotinbedingte Ausfallerscheinung? Oder schlicht fehlende Sensibilität?

Der erste Eindruck, den ein Raucher fremden Menschen vermittelt, ist in der Regel sein Gestank – den nimmt man oft schon wahr, bevor man den Raucher sieht. Während das in der Öffentlichkeit – also im Freien – ein übles, aber noch tolerierbares Ärgernis ist, sofern es nicht überhand nimmt, ist es in den eigenen vier Wänden oder den Zugängen dazu für jene, die nicht rauchen, oftmals unerträglicher Terror. Gerade in Miethäusern gibt es das Phänomen, dass Raucher im Treppenhaus, auf den Fluren oder sogar im Aufzug rauchen. Ein Zeichen übelster Manieren und völliger Abstinenz von Sensibilität in jedem Fall – aber ist es auch ein Zeichen geistiger Erosion, nikotinbedingter Ausfallerscheinungen oder gar böse Absicht? Eher selten!

Die kleinen Mielkes in den Personalabteilungen

Es ist keine Neuigkeit, dass in Personalabteilungen zuweilen Schmalspurstalker und kaputte, mielkereske Seelen ihre Unwesen treiben. Menschen, die in maßloser Selbstüberschätzung und Machtanmaßung glauben, in das Privatleben von Kollegen oder Bewerbern eindringen zu dürfen. Typen, die glauben, dass üner Google und drittklassige Personensuchmaschinen fachlich relevante Personen zu finden sind. Menschen, die gar nicht mehr merken, dass sie Grenzen überschreiten und Wertungen über Sachverhalte vornehmen, die weder Bezug zur Beruflichen Tätigkeit haben und die sie rein gar nichts angehen.

Carrotmob – Ehrenwertes Ziel, kontraproduktive Umsetzung

Das Ziel der Carrotmob-Organisatoren ist edel und kaum zu tadeln: Die Macht der Verbraucher in positive Bahnen lenken, um einen positiven Effekt zu erzielen. Konkret werden Geschäfte ausgesucht, deren Inhaber einen möglichst hohen Anteil ihrer Erträge in die Verbesserung der Energieeffizienz ihrer Geschäfte investieren – im Gegenzug wird ein kompletter Leerkauf des Ladens durch Carrotmob organisiert.

Andere Länder, andere Sitten: Raucher in Italien

Castel Gandolfo vom Bahnhof aus fotografiert

Vor einiger Zeit hatte ich das Vergnügen im zu dieser Zeit papstfreien Castel Gandolfo meinen Urlaub zu verbringen. Castel Gandolfo ist ein kleines Nest, welches durch die dort befindliche Ferienvilla des CEO der katholischen Kirche eine gewisse Bekanntheit genießt – außerdem soll sich an diesem Ort auch das sagenhafte Alba Longa befunden haben, welches als Keimzelle des Römerreiches angesehen wird. Castel Gandolfo liegt etwas südlich von Rom (so etwa 40 Minuten mit den örtlichen Zügen) direkt am Lago Albano.